Unter Polysomnographie versteht man die umfangreichste Untersuchungsmethode des Schlafes. Dabei werden Schlaftiefe, -verlauf und -qualität gemessen.
Bei den Patienten/-innen werden über eine oder mehrere Nächte die unterschiedlichsten Körperfunktionen wie beispielsweise die Hirnaktivität (EEG), elektrische Aktivität des Herzens (EKG), Herzfrequenz, Atmungsaktivitäten und -geräusche, Muskelspannung, Augenbewegungen, Körperlage und -bewegung, Körpertemperatur sowie Sauerstoffsättigung des Blutes getestet.
Die Gesamtheit der aufgezeichneten Werte ergeben ein sehr genaues Schlafprofil des Patienten und lässt verlässliche Rückschlüsse auf eine eventuelle Schlafstörung zu.
Als REM-Schlaf (REM, engl. Rapid Eye Movement (dt.: schnelle Augenbewegungen)) wird eine Schlafphase bezeichnet, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern gekennzeichnet ist. Häufig wird der REM-Schlaf auch als Traumschlaf bezeichnet.
In der Phase des Einschlafens oder Aufwachens kommt es zu einem vollständigen Verlust des Muskeltonus mit Bewegungsunfähigkeit des gesamten Körpers. Atmung und Herz funktionieren normal. Dieser Zustand wird meist als beängstigend empfunden und häufig von Halluzinationen begleitet.
Bei Kindern können sich die Symptome in anderen Ausprägungen zeigen. Informationen zu diesen Besonderheiten sind auf unserer Seite „Symptome bei Kindern“ nachzulesen.
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