Unter hypnagogen Halluzinationen (beim Einschlafen) bzw. hypnopompen Halluzinationen (beim Aufwachen) versteht man eine lebhafte, realistische und gelegentlich angsterregende Trugwahrnehmung, die prinzipiell alle Sinnesqualitäten betreffen kann (Sehen, Fühlen, Hören, Riechen). Typische Beispiele sind traumartige Bilder, das Gefühl, berührt worden zu sein oder ein Türklingeln zu vernehmen. Bei Narkolepsie treten Halluzinationen nur in den Schlaf-Wach-Übergangsphasen auf. Ein Auftreten aus dem Wachen über Tag spricht für andere Erkrankungen
Bei Kindern können sich die Symptome in anderen Ausprägungen zeigen. Informationen zu diesen Besonderheiten sind auf unserer Seite „Symptome bei Kindern“ nachzulesen.
++++ in eigener Sache ++++
Liebe Betroffenen,
es ist schön zu sehen, dass sich hier auf der Seite eine sporadische Diskussion zum Thema „Halluzination“ entwickelt hatte. Das zeigt, dass dieser Meinungs- und Erfahrungsaustausch wichtig ist.
Aus administrativen und auch rechtlichen Gründen (Datenschutz) haben wir uns allerdings entschieden, die Kommentarfunktion auf unserer Website grundsätzlich abzustellen. Genauer: diese war nie angedacht und ist ausschließlich auf dieser einen Seite vergessen worden zu deaktivieren.
Bitte habt dafür Verständnis, dass wir also heute diese bisher hier von Euch geäußerten Gedanken zum Thema löschen und weitere Kommentare technisch unterbinden.
Gibt es einen Bedarf, sich neben den schon existierenden Chat-Foren und Sozialen Netzwerken zu bestimmten Themen ggf. auch unter einer qualifizierten Moderation auszutauschen? Dann sprecht uns an! Wir arbeiten dann gerne an einer Lösung.
Gruß
Euer Narkolepsie-Netzwerk
Verschiedene diagnostische Verfahren, mit denen die HL-Antigene im Körper eines Menschen bestimmt werden. Das Vorliegen bestimmter HL- Antigene deutet bei Vorhandensein entsprechender Beschwerden auf eine Erkrankung hin.
Unter Kataplexien versteht man kurz andauernde Attacken von plötzlicher Muskelschwäche, die je nach Schwere z. B. zu einem Erschlaffen der Gesichtsmuskulatur, Weichwerden in den Knien oder sogar zum vollständigen Hinfallen führen können.
Diese Attacken werden fast ausschließlich durch plötzliche starke Gefühle (Affekte) ausgelöst wie z. B. Freude, Ärger, Erschrecken oder Überraschung. Meist dauern diese Attacken nur wenige Sekunden, in seltenen Fällen Minuten. Das Bewusstsein ist während der Kataplexie nicht gestört.
Bei Kindern können sich die Symptome in anderen Ausprägungen zeigen. Informationen zu diesen Besonderheiten sind auf unserer Seite „Symptome bei Kindern“ nachzulesen.
Bei einer Lumbalpunktion wird mit einer speziellen Nadel im Bereich der Lendenwirbel eine kleine Menge Hirn- oder Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) aus dem Wirbelkanal (Spinalkanal) entnommen. Diese Flüssigkeit, auch Hirn- oder Nervenwasser genannt, umgibt Gehirn und Rückenmark und schützt sie vor Erschütterungen. Nach der Entnahme wird das Nervenwasser im Labor untersucht. Die sogenannte Liquordiagnostik gibt Auskunft über mögliche Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks.
Multipler Schlaflatenztest, welcher in der Diagnostik der Narkolepsie eingesetzt wird, um die Tagesschläfrigkeit des Patienten und das Vorhandensein von vorzeitigem REM- Schlaf zu messen.
Nachteilsausgleiche können ein günstiger Eintrittspreis, längerer Urlaub oder Steuervorteile sein. Denn Menschen mit Behinderung haben durch ihre Behinderung oft einen größeren Aufwand im Alltag. So müssen sie zum Beispiel mehr Geld für Medikamente, Hilfsmittel oder Pflege ausgeben. Um diesen und andere Nachteile zumindest etwas auszugleichen, gibt es „Nachteilsausgleiche“. Welche Nachteilsausgleiche man bekommt, hängt vom Grad der Behinderung und von der Art der Behinderung ab.
Behandlung von: Probleme beim Nachtschlaf, Tagesmüdigkeit
Hinweis: BtM-Rezept
Weitere Informationen: Beipackzettel
Orexin, auch unter dem Begriff Hypocretin bekannt, ist ein 1998 entdeckter Botenstoff, welcher bei der Regulation von Schlaf und Wachsein eine wichtige Rolle spielt. Bei vielen Narkolepsie-Patienten ist weniger Orexin im Gehirnwasser nachweisbar als bei Menschen, die nicht von Narkolepsie betroffen sind.
Die Ausschüttung des Botenstoffes erfolgt in einem Abschnitt des Zwischenhirns.
Orexin ist, außer an der Schlaf-Wachregulation, an den „Sättigungshormonen“ (Hunger) bei der Regulierung der Nahrungsaufnahme beteiligt, indem es die Nahrungsaufnahme steigert und den Energieverbrauch senkt.
Bei Menschen ohne Narkolepsie liegt der Orexinwert bei >200 pg/ml. Als Grauzone wird ein Bereich von 110-200 pg/ml betrachtet. Konzentrationen unter 110 pg/mL liegen vor allem bei Narkolepsie Typ1 vor.
Der Orexinwert wird durch eine Entnahme des Gehirnwassers bei einer Lumbalpunktion bestimmt.
Das Persönliche Budget stellt eine Alternative zu den üblichen Dienst- und Sachleistungen dar, welche sonst von behinderten Menschen beantragt werden können, da in diesem Fall zur Teilhabe eine Geldleistung gewählt werden kann .
Hiermit bezahlen die Empfänger des Budgets selbst die Aufwendungen, die zur Deckung ihres persönlichen Hilfebedarfs erforderlich sind, d.h. sie werden selbst zu „Arbeitgebern“ mit allen Rechten und Pflichten.
Beantragen kann das Persönliche Budget jeder Behinderte oder von Behinderung bedrohte Mensch- egal wie schwer seine Behinderung ist oder in welcher Form. Ebenso können Eltern den Antrag für ihre behinderten Kinder stellen.
Behandlung von: Tagesschläfrigkeit, Kataplexie
Weitere Informationen: Beipackzettel