Orexin

Orexin, auch unter dem Begriff Hypocretin bekannt, ist ein 1998 entdeckter Botenstoff, welcher bei der Regulation von Schlaf und Wachsein eine wichtige Rolle spielt. Bei vielen Narkolepsie-Patienten ist weniger Orexin im Gehirnwasser nachweisbar als bei Menschen, die nicht von Narkolepsie betroffen sind.

Die Ausschüttung des Botenstoffes erfolgt in einem Abschnitt des Zwischenhirns.

Orexin ist, außer an der Schlaf-Wachregulation, an den „Sättigungshormonen“ (Hunger) bei der  Regulierung der Nahrungsaufnahme beteiligt, indem es die Nahrungsaufnahme steigert und den Energieverbrauch senkt.

Bei Menschen ohne Narkolepsie liegt der Orexinwert bei >200 pg/ml. Als Grauzone wird ein Bereich von 110-200 pg/ml betrachtet. Konzentrationen unter 110 pg/mL liegen vor allem bei Narkolepsie Typ1 vor.

Der Orexinwert wird durch eine Entnahme des Gehirnwassers bei einer Lumbalpunktion bestimmt.

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